Willkommen beim ÖTK Eisenstadt!

Österreichischer Touristenklub · Drittgrößter Alpinverein

Der ÖTK ist der drittgrößte Alpinverein und mit über 3.200 Hütten-Schlafplätzen einer der größten Beherbergungsbetriebe Österreichs. Unser Teilverband, die Sektion Eisenstadt, besteht seit 1935. Mehr über die Geschichte erfährst du hier.

 

Der Verein

Programm des ÖTK

Wanderung am Nationalfeiertag

 

Die Wanderung des ÖTK-Eisenstadt am Nationalfeiertag ist mittlerweile eine Tradition, an der nicht nur Vereinsmitglieder teilnehmen. Die Wanderung für „Jung und Alt“, wie sie betitelt wird, zeigt, dass die gemeinsame Freude an der Bewegung keine Altersgrenze kennt – und so wandern die Großeltern mit ihren Enkelkindern und dazwischen gehen die mittlerweile erwachsenen, früheren ÖTK-Kinder. Die „Highlights“ der Wanderung sind meist die gleichen: Nach dem Anstieg zum „Gscheidkreuz“ und einer kurzen Rast dort geht es zur Kürschnergrube und den dahinterliegenden geheimnisvollen Schlitzen, danach erfolgt der „Abstieg“ zur Johannesgrotte, wo der zweite Teil der Wandergruppe schon ein Feuer vorbereitet hat, die Würstel ausgepackt werden und die Wanderung gemütlich ausklingt. Rund 45 Personen waren auch diesmal wieder dabei und hatten Spaß am Wandern wie auch danach beim gemütlichen Zusammensein.

Brigitte Krizsanits

Fotos: Brigitte Krizsanits, Silvia Krizsanics

Sektion Eisenstadt trauert um Manfred Wilfling

 

Ende August erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser Ehrenvorstand Manfred Wilfling am 25. August 2017 verstorben ist. Über ein halbes Jahrhundert lang war er eine wertvolle Kraft unserer Sektion, hat vielen von uns das Schifahren gelernt, uns durch die Berge geführt und mit handwerklichem Können viele Dinge gewartet und repariert.

1958 aus beruflichen Gründen nach Eisenstadt gekommen schloss er sich 1960 unserer Sektion als Jugendführer an und übernahm 1979 die Funktion des zweiten Vorstands, die er über 30 Jahre innehatte. 2008 wurde Manfred zum Ehrenmitglied ernannt. Für seine Verdienste erhielt er unter anderem die Österreichische Olympia Medaille, die Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich sowie weitere Auszeichnungen von Land Burgenland und Freistadt Eisenstadt.

Die Liste seiner Aktivitäten für den Verein ist lang und beschränkte sich nicht nur auf die Sektion, er war auch auf Bundesebene aktiv: So war er Gründungsmitglied der ÖTK-Jugend des Gesamtklubs. Als Schiinstruktor organisierte er Schirennen und Schikurse, im Sommer zog es den geprüften Heeres-Bergführer gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden zu Hochgebirgs- und Klettertouren in Fels und Eis. Er engagierte sich sowohl bei Orientierungsläufen als auch als Organisator von IVV-Wanderungen, Fit-Märschen und -Läufen und half bei der Errichtung und Erhaltung der von der Sektion Eisenstadt betreuten Aussichtswarten mit.

Wenn eine Frage zum Verein auftauchte, dann hieß es: „Frag den Manfred“, und wenn jemand ein Werkzeug brauchte oder Farben zum Markieren, dann wusste er, wo er es holen konnte. Ein Anruf genügte und Manfred hatte alles bereitgestellt.

Er hinterlässt eine große Lücke, die wir nicht zu schließen vermögen. Unsere Anteilnahme gilt nun seiner Familie, der er die Begeisterung für den Verein weitergegeben hat. Manfred, du wirst uns fehlen!

ÖTK Sektion Eisenstadt

 

ROTWEINRADWEG 22.AUGUST 2017

 

Um 8 Uhr fuhren wir per Rad nach Wulkaprodersdorf zum Bahnhof, wo

uns eine überaus nette Schalterbeamtin die verschiedenen Varianten der

Fahrtkosten berechnete. Für die 10 köpfige Gruppe war dann das "Rein-

Raus-Ticket" mit € 10,80  p.P. der günstigste Preis. Sie wünschte uns

dann eine "Gute Fahrt und trinkt ein Glas Rotwein auf mich", was wir

auch dann am Abschluss der Fahrt taten.

ln Deutschkreutz angekommen war der erste Weg gleich zum

Kirchenwirt auf einen Kaffee und eine Buttersemmel. Nach der

Bestellung wollten einige Damen rasch die Kirche besichtigen, doch wir

trafen zu unserer Überraschung den 88 jährigen Prof. Anton Lehmden,

der uns gleich in ein Gespräch über seine künstlerischen Arbeiten

verwickelte. Wir mussten ihn aber leider unterbrechen, da wir ja noch etliche

Km vor uns hatten und außerdem wurde der bestellte Kaffee kalt.

Die Männer - im speziellen Gerhard - hatten inzwischen die fesche

Wirtin in ein Gespräch verwickelt, sodass ich zum Aufbruch drängen

musste.

Richtung Klein Warasdorf, zwischen den Windrädern und Feldern ging es

dann ziemlich steil durch einen Wald bergauf. lnge hatte sich wieder

einmal verschalten, sodass wir beschlossen ihr einen E-Rad Kurs zu

schenken. Über Raiding und Horitschon erreichten wir unsere

Mittagsrast, das GH. Trimmel, wo wir das kühle Blonde genossen.

Leider musste sich Uli, aus familiären Gründen, von uns trennen. Noch

schnell ein Foto und weiter ging es durch die malerischen Weinberge

Richtung ungarischer Grenze und zurück nach Deutschkreutz auf ein Glas

Blaufränkischen zur Kirchenwirtin -gespendet von Sepp und Gerhard.

Der Zug um 16.13 Uhr brachte uns alle - Annelie, lnge, Jutta, Sissi, Gerhard,

Robert, Roland, Sepp und mich gut nach Hause.

Es wurden zwar nur 50 km bei idealem Wetter geradelt, aber wir

lernten wieder ein Stück unserer Heimat kennen.

 

Eva Lattner

Windradweg

 

Für die letzte Tages-Radtour am 23.9.2017 plante ich den Windradweg

durch die Pandorfer Heide.

Wir trafen uns, bei blauem Himmel, um 8 Uhr am Bahnhof in

Eisenstadt. Doch Roland's lnternet Wetterbericht, dass es in dieser

Gegend ab 14 Regen geben sollte, ließ uns von unserem Vorhaben

vorerst nicht abbringen.

Wie immer löste uns Sissi die Karten beim Automaten - doch das Rad

Ticket wurde uns verweigert. Den schönen, abwechslungsreichen

Radweg von Neusiedl bis Parndorf zum Frühstück in das Landgasthaus

schafften wir im Nu. Und dann kam die große Entscheidung -wagen wir

es oder fahren wir in Richtung Eisenstadt, die sichere Bahnstrecke

entlang, mit der Option in Oggau beim Sebastiankeller zum Mittagessen

einzukehren. Was wir auch dann taten. Vorher noch eine kurze Rast

beim Hexenbründl in Jois und Verkostung der roten Weintrauben, die die

Stare übergelassen hatten. Und so landeten wir, ohne nass zu werden,

um 16 Uhr nach gefahrenen 60 Km beim Zwillingstüberl.

Roland spendierte 2 Runden Spritzer und alle 8 Teilnehmer -Annelie,

lnge, Sissi, Roland, Sepp, Rudi und Robert bedankten sich für die 6 von

Sepp und mir organisierten Tages Radausflüge dieser Radsaison.

Mein Dank gilt der harmonischen Radgruppe und bleibt so fit bis zur

nächsten Radsaison 2018.

Eva Lattner

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